Firmengruppe Hubert Schmid <PRODUKT Klimaplan>
Das System
Das System wurde gezielt als Mischbauweise zwischen Holzrahmenbau und Blockhausbau entwickelt, wobei von beiden Bauweisen die Vorzüge übernommen wurden. Die setzungsfreie Konstruktion und damit die Kombinationsmöglichkeit mit anderen Bauweisen, wie z.B. Mauerwerksbau, Betonbau usw. wurde aus dem Holzrah-menbau übernommen.
Der Vorzug der großen Holzmasse auf der Wohnraumseite wurde aus dem Blockbau abgeleitet. Durch eine streng überwachte Holzsortierung mit erhöhten Anforderungen an die Oberflächenqualität können die Holzoberflächen sichtbar bleiben. Auf eine Beplankung kann daher verzichtet werden. Die Oberflächen werden geschliffen.
Bei den Wänden handelt es sich um einzelne verleimte Platten (Fa. Schilling) mit einer Dicke von 80 mm und einer Breite von 625 - 500 - 375 mm, die senkrecht stehend miteinander durch eine angefräste Doppelnut- und Federverbindung gestoßen und zu ganzen Wandelementen zusammengesteckt werden. Der Einbau erfolgt ohne Dampfbremse. Die Wandkonstruktion bleibt deshalb diffusionsoffen.

Die Planung erfolgt für Architekten und Planer ohne Umdenken in ein anderes Bauraster. Die Rasterteilung wurde aus der DIN 4172 (1/8 Meter-Teilung) übernommen.

Das Bausystem zeichnet sich durch eine sehr kurze Bauzeit aus. Die Wände werden im Werk auf ganze Hauslänge geschosshoch vorgefertigt. Dabei können Elektroinstallationen und Fenster / Türen sowie die Außenfassade bereits vormontiert werden.

Die Montage eines Einfamilienhauses erfolgt in ein bis drei Tagen.

Die Holzteile werden ohne chemische Behandlung ausgeliefert. Wir bauen auf konstruktiven Holzschutz.

Die 80 mm dicke KLIMAPLAN-Wand erzielt bereits Feuerwiderstandsklasse F 30-B. Mit einer 2x15 mm dicken Gipskarton-Feuerschutzplatte wird F 90-B erzielt. Daher eignen sich KLIMAPLAN-Außenwände auch für Doppel- und Reihenhäuser. Die Schallschutzanforderungen für Geschoßdecken für Wohnungstrennungen werden mit entsprechenden Aufbauten eingehalten.

Bereits bei normalem Wandaufbau werden die Anforderungen an den staatlich geförderten Niedrigenergiehaus-Standard in der Regel übertroffen.

Die tragende Wand besteht aus massiven Holztafeln, wobei der Faserverlauf der Wandelemente senkrecht ist. Die Verbindung erfolgt über Schwalbenschwanzverbin-dungen. Die tragende Wand kann sichtbar bleiben und muss nicht mehr bekleidet werden.
Das Haus besteht trotz des mehrschichtigen Aufbaus einheitlich aus dem Werkstoff Holz.

Außenwand:

  • tragende Wandelemente aus verleimten Tafeln in Sichtqualität
  • Installationsebene
  • Luftdichtungspapier
  • Wärmedämmung aus Holzfaserplatten
  • Hinterlüftung
  • Außenfassade als Boden-/Deckelschalung in Lärche natur // alternativ: Korkdämmung mit Außenputz

Innenwand:

  • tragende Wandelemente (wie Außenwand, einseitig sichtbar)
  • Installationsebene
  • Bekleidung aus Holz oder anderen Bauplatten (Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten, ...)

KLIMAPLAN Massivholzhäuser sind individuell geplante, auf die Bedürfnisse des Bauherrn zugeschnittene Holzhäuser vom regendichten Rohbau bis zum schlüsselfertigen Objekt.

Klimaplan Wandbeschreibung:

Holzgüte: Nadelholz, Fichte, Güteklasse I/II, Sortierklasse MS10, bzw. S10, technisch getrocknet, Holzfeuchte 10% ± 3%.
Rohdichte von 400 bis 600 kg/m³.

Verleimung: Technisch getrocknete Einzellamellen mit Melaminharzleim verleimt, Leimhersteller: BASF, Kauramin Leim 681 flüssig.
Die Verarbeitung erfolgt laut Herstellerangaben - mit Leimgenehmigung B gemäß DIN 1052, Teil 1, Abschnitt 12.1

Wandmontage: Wandtafeln mit Nut- und Federverbindung in Schwellen und Rähm montiert. Verbindung der Wandelemente mittels Schrauben, bzw. Klammern oder Nägel.
Die Eckverbindung der Wandelemente erfolgt durch eine Schwalbenschwanz-Verbindungsleiste.